Ablauf einer Scheidung


Scheidungsanwalt Max Postulka in Köln

Wie läuft eine Scheidung eigentlich ab?


Ist eine Ehe gescheitert und die Partner wünschen eine Scheidung, so ist dies in der Regel der erste Schritt im Ablauf einer Scheidung. Bevor es jedoch zu einer rechtskräftigen Scheidung kommt, sind noch weitere Schritte notwendig, die nicht grundsätzlich den Beistand eines Scheidungsanwalts erforderlich machen.

Ablauf einer Scheidung

Als Rechtsanwalt, der sich auf den Bereich Familienrecht spezialisiert hat, berate ich Sie in meiner Rechtsanwaltskanzlei gerne über den zu erwarteten Ablauf einer Scheidung in Köln.

Ein wichtiger Punkt während der Scheidung ist das Trennungsjahr. Dieses setzt der Gesetzgeber voraus, ehe der endgültige Scheidungstermin durch einen Rechtsanwalt beantragt werden kann. Parallel zum Trennungsjahr fordert der Scheidungsanwalt üblicherweise die für eine Scheidung benötigten Unterlagen zum Thema Versorgungsausgleich oder dem gemeinsam erwirtschafteten Vermögen an. Auch die Regelungen bezüglich Unterhaltszahlungen an Kinder oder den getrennt lebenden Ehegatten sind nicht selten ein wichtiger Bestandteil während des Ablaufs einer Scheidung

Die Scheidung bei Max Postulka in Köln


Online-Scheidung bei Max Postulka

Sobald ich alle Unterlagen von Ihnen erhalten habe, kann ich für Sie den Scheidungsantrag beim Familiengericht einreichen.
Auch bei einer einvernehmlichen Scheidung gilt ein Anwaltszwang. Das bedeutet, dass die Scheidung nicht ohne einen Rechtsanwalt durchgeführt werden kann.
Das Familiengericht stellt den Scheidungsantrag an Ihren getrenntlebenden Ehepartner zu und lässt bei einer Ehedauer von mehr als drei Jahren von der Rentenversicherung die Rentenanwartschaften ausrechnen, die Sie beide während der Ehe gesammelt haben. Diese Rentenanwartschaften von der Eheschließung bis zur Zustellung des Scheidungsantrages werden mit der Scheidung ausgeglichen, das heißt hälftig aufgeteilt. Das gilt auch für Ansprüche wegen Invalidität. Das nennt man Versorgungsausgleich.

Versorgungsausgleich bei einer Scheidung


Die Rentenanwartschaften sind bei den Ehegatten häufig unterschiedlich hoch. Meistens hat die Person eine geringere Anwartschaft, die aufgrund der Erziehung von Kindern eine geraume Zeit keiner Arbeit nachgegangen ist. Oder eine der beiden Ehegatten war für eine längere Zeit arbeitslos oder eine der beiden Personen war im öffentlichen Dienst tätig. Ein Versorgungsausgleich gleicht eben diese Unterschiede aus. Das Ergebnis eines Versorgungsausgleiches ist, dass jeder Ehegatte eine gleich hohe Altersversorgung aus der Ehezeit hat.


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In den Versorgungsausgleich fallen auch die Rentenanwartschaften, die die Eheleute während der Trennungszeit erworben haben. Es findet kein Versorgungsausgleich bei Fehlverhalten statt, das heißt, wenn der eine Ehepartner den anderen massiv bedroht und verletzt hat und auch im Falle einer kurzen Ehe, die höchstens drei Jahre gedauert hat, wird ein Versorgungsausgleich nur auf einen gesonderten Antrag hin durchgeführt, da die auszugleichenden Anwartschaften dann regelmäßig nur sehr gering sind.

Der Scheidungstermin


Der Scheidungstermin dauert bei einer einvernehmlichen Scheidung nur wenige Minuten, da das gesamte Verfahren schriftlich vorbereitet wird.
In dem Termin werden beide Ehegatten lediglich befragt, ob sie bereits seit einem Jahr getrennt leben und geschieden werden möchten. Es ist nicht erforderlich den Scheidungswunsch zu begründen.


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Der Scheidungsbeschluss


Im Anschluss an die Anhörung wird die Scheidung mündlich verkündet. Es ergeht dann ein schriftlicher Beschluss, der per Post zugestellt wird. Die Scheidung wird dann nach Ablauf eines Monats rechtskräftig.
In einem einvernehmlichen Scheidungsverfahren geht es nicht um Fragen des Unterhalts oder der Aufteilung des Hausrats aus der Ehewohnung. Auch das Sorgerecht für gemeinsame Kinder wird nicht berührt. Diese Punkte können Sie mit Ihrem Ehegatten selbst oder mit meiner Unterstützung außergerichtlich und einvernehmlich regeln.


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